Alle Artikel von Karsten-Alkoholiker

Betreute Übergangseinrichtung

Wer hat Erfahrungen mit einer betreuten Übergangseinrichtung, die zwischen der normalen Alkoholentgiftung und der Therapie hilft?

Leider bekomme ich keinen sofortigen Therapieplatz und traue mir aber auch nicht zu, bis zur Therapieaufnahme nüchtern zu bleiben. So müsste ich ja dann noch ein mal zu einer Entgiftung, wenn ich währen der Wartezeit wieder rückfällig werden würde.

Kann man in so einer Übergangseinrichtung die Wartezeit überbrücken und wie sieht es mit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse aus?

Angstbewältigung Alkoholentzug

Leider habe ich das Gefühl, dass ich einfach immer Alkohol trinken muss, um meine Angstzustände und Panikattacken in den Griff zu bekommen. Nur zu Hause fühle ich mich einigermaßen sicher, aber dann zucke ich auch bei jedem Geräusch zusammen. Woran das liegt, kann ich nicht sagen.

Meine Therapeutin, bei der ich in Behandlung bin, sagt, es wäre eine Art soziale Phobie und ich muss lernen mich mit anderen Menschen zu umgeben. Ob da eine Psychotherapie für Selbstwertgefühl bei Kontaktschwierigkeiten hilfreich ist, wie dort schon gefragt? Ich weiß mir keinen wirklichen Rat mehr und sinke immer mehr in die Alkoholabhängigkeit ab. Alkohol ist ja auch nicht der richtige Weg, denn das macht ja alles nur noch schlimmer.

Allerdings denke ich, dass ich schon soweit bin, dass ich zu einem Alkoholentgiftung im Krankenhaus reingehen muss, denn wenn ich mal nichts trinke, bin ich noch unruhiger und aufgeregt. So eine Alkoholbehandlung möchte ich ja auch machen, aber da sind dann eben auch viele andere Menschen und ein Einzelzimmer wird man dort sicherlich nicht bekommen.

Nun rede ich immer wieder mit Psychologen und Therapeuten, die ja alle irgendwie das Gleiche sagen, aber kann mich nicht wirklich dazu entschließen, den ersten Schritt nun auch anzugehen.

Von der Krankenkasse finanzierte Psychotherapie

Da ich noch sehr unsicher bin, wie weit ich mich wegen meiner Alkoholsucht öffnen möchte, habe ich eine Frage, die sich um eine von der Krankenkasse finanzierte Psychotherapie handelt.

Werden solche therapeutischen Hilfen immer von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt oder gibt es da Bedingungen, die erst erfüllt sein müssen?

Ich meine, muss ich mir erst von einem Hausarzt bescheinigen lassen, dass ich alkoholkrank bin oder kann da mit meiner Krankenkarte gleich zu einem Psychotherapeuten gehen?

  • Welche Erfahrungen habt ihr denn so gemacht?
  • Konntet ihr nach der Therapie aufhören zu trinken?
  • Wie hat sich euer Leben geändert?

Ich kann mir das alles noch gar nicht so richtig vorstellen, wie das Leben dann aussehen kann. Überall wird doch Alkohol getrunken und ich möchte mich doch auch weiter mit meinen Freunden treffen und auch mal auf eine Party gehen.

Ohne Alkohol macht das doch eher weniger Sinn oder bleibt ihr nur noch zu Hause und schaut fern?

Ich bin noch recht jung und möchte ja noch am aktiven Leben telnehmen.

LG

freie Plätze zur Psychotherapie Magdeburg

ich möchte bald eine Psychotherapie machen und suche nun nach einem freien Platz bei einem Psychologen in Magdeburg, wo ich eine ambulante Therapie wegen Alkoholismus und Depressionen machen kann.

Ich habe schon herum telefoniert, aber irgendwie sind die Wartezeiten bei Psychotherapeuten doch recht lange. Kennt jemand eine andere Möglichkeit, ohne immer wieder Absagen am Telefon zu erhalten, wie man an eine Schnelle Therapie ohne Wartezeit kommen kann?

Gibt es Auskünfte bei einer Art Kammer, wo diese Termine zu einer Psychotherapie zusammengefasst sind? Magdeburg ist ja nun nicht so groß, aber irgendwie deprimiert es einen ja doch, wenn man nicht vorwärts kommt.

Heimplatz oder ambulante Pflege für Alkoholiker

Ältere Menschen kann man ja schlecht zu etwas bringen, was sie ihr ganzes Leben gemacht haben und es für gut befunden haben. Nun stelle ich mir selbst die Frage, ob eine ambulante Pflege oder doch ein stationärer Heimplatz für ihn das Beste wäre.

Mein Onkel, der jetzt fast siebzig Jahre alt ist, hat aus meiner Sicht ein massives Alkoholproblem. Ob er alkoholkrank, also alkoholabhängig ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich finde, es kann nicht gut sein, jeden Tag betrunken ins Bett zu fallen.

Ich besuche ihn oft, weil er sonst völlig alleine ist, damit er wenigstens auch etwas isst und auch aufgeräumt muss ja irgendwie werden. Außer sich seinen Alkohol zu kaufen, bekommt er nichts mehr hin. Ich denke, er würde es selbst noch schaffen, hat aber gar kein Interesse daran. Solange er trinken kann, ist die Welt für ihn in Ordnung und alles andere ist ihm egal.

Heimplatz für Alkoholiker

Gibt es eigentlich Altenpflege für Alkoholiker, die dann nicht darauf achten, dass jemand gar keinen Alkohol trinkt. Mein Onkel ist ja nun in einem Alter, wo man ihn nicht mehr leicht ändern kann und ohne jeglichen Alkoholkonsum wird er sicher keine Zufriedenheit finden. Er soll ja noch viele schöne Jahre in seinem Leben haben. Ich hatte auch schon mal anonym in so einer Pflegeeinrichtung angerufen, aber da wurde mir klar gesagt, dass es ein striktes Alkoholverbot in ihrem Heim geben würde. Schon das Wort Verbot bedeutet ja, dass die Bewohner da wohl kontrolliert und überwacht werden. Das wäre ja dann kein selbstbestimmtes Leben mehr, wenn mein Onkel da unter Überwachung wäre.

Daher trage ich mich auch mit den Gedanken, ob eine ambulante Pflege für alkoholkranke Menschen nicht die bessere Lösung wäre, wenn es denn so was überhaupt gibt.

Da könnte er dann in seiner gewohnten Umgebung bleiben und jemand schaut nach den notwendigen Dingen, damit er auch sein Leben noch so gestalten kann, wie er es möchte. Ich schaffe es selbst nicht, zumal ich da auch immer Mitleid habe und sicherlich auch einige falsch mache.

Suchttherapeut in Heidelberg

Da ich einen alkoholkranken Vater habe, möchte ich mich in Heidelberg um einen Suchttherapeuten für ihn kümmern. Er selbst schafft es nicht, sich Hilfe zu suchen, obwohl er immer wieder beteuert, dass er etwas gegen seine Alkoholkrankheit machen möchte. Bisher waren es aber nur Lippenbekenntnisse und außer einem Anruf bei der Suchtberatung ist nichts weiter passiert.

Ich denke, eine professionelle Suchtbehandlung oder auch gern Alternative Suchtbehandlung wird mehr bringen, als ich und meine Schwester für unseren Vater tun können. Wir haben schon so oft mit ihm gesprochen und immer wieder hat er uns versprochen, dass er sich Hilfe holen will. Es kann ja nicht so weitergehen und er soll doch auch einen schönen Lebensabend haben. Nur Alkohol trinken und sonst von der Welt nichts mitbekommen, kann doch auch nicht der Sinn des Lebens sein.

Einen Suchttherapeut aus Heidelberg hatte ich selbst mal kontaktiert, aber er meinte, wenn mein Vater nicht selbst etwas an seinem Alkoholkonsum ändern möchte, wird Hilfe nur bedingt etwas bringen. Es geht ja um Lebensveränderungen, die er für sich machen sollte, damit sein Leben besser wird. Dazu kann man ihn ja nicht zwingen, zumal er ja dann auch keine Lebensverbesserungen für sich sehen würde.

Das Gefühl auf Alkohol verzichten zu müssen, weil andere Menschen es wünschen, kann eine hohe Unzufriedenheit auslösen. Das Gespräch mit dem Therapeuten brachte also auch keine Lösung.

Dennoch möchte ich hier mal nach Erfahrungen von anderen Angehörigen fragen, ob sie für sich eine Lösung gefunden haben. So wie ich das sehe, geht es also erst einmal darum, meinen Vater von der Notwendigkeit der Hilfe zu überzeugen. Dann wird er vielleicht auch gerne etwas an seinem Leben ändern oder?

Heidelberg ist ja nicht ganz so groß, aber ich hoffe, dass die Suche nach einem Suchttherapeuten, der sich auch älteren Menschen annimmt, erfolgreich sein wird.

Wir wir unseren Vater davon überzeugen können, dass es ein besseres Leben für ihn geben kann, wenn er nicht jeden Tag Alkohol trinkt, wissen wir nämlich nicht. Da werden wir uns auch noch genauer informieren müssen.

Alkohol in der Gesellschaft

Ich stehe als trockener Alkoholiker noch ganz am Anfang und habe meine Schwierigkeiten, dem Alkohol in der Gesellschaft aus dem Weg zu gehen. Überall, wo man hingeht oder hinschaut, ist der Alkohol präsent und ich komme dann immer auf solche Gedanken, warum ich wohl ein Außenseiter bin, nur weil ich mit Alkohol nicht umgehen kann.

Gesellschaftlicher Umgang mit Alkohol

Früher ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber der gesellschaftliche Umgang mit Alkohol scheint sehr locker genommen zu werden, obwohl es doch eine Droge ist. Gerade bei der Werbung für alkoholische Getränke wird immer nur von den positiven Seiten des Alkohols berichtet, aber kein Hinweis darauf, dass Alkohol auch abhängig machen kann. Wird für Glücksspiele geworben, kommt oft so ein Hinweis, dass Glücksspiel abhängig machen kann.

Die gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol ist da wohl sehr groß. Woran liegt das? Ist es darin begründet, dass sehr viele Menschen Alkohol trinken? Ist es ein gesamt gesellschaftliches Problem, dass Alkohol nicht wirklich als Droge angesehen wird?

Erwachsene als Vorbilder für Jugendliche

Auch die Vorbildfunktion von Erwachsenen lässt ja den Jugendlichen gegenüber sehr zu wünschen übrig. Politiker lassen sich noch feiern, wenn sie große Veranstaltungen mit Alkohol eröffnen dürfen oder zeigen sich in politischen Sendungen mit einem Glas Bier in der Hand. Gerade das Thema jugendlicher Alkoholkonsum kommt doch auch immer wieder zur Sprache und das dagegen angeblich etwas getan werden muss. Wenn Erwachsene sich aber trinkend präsentieren, ist das sicherlich nicht das richtige Vorbild für junge Menschen.

Gesellschaftlicher Umgang mit Alkohol

Wie gesagt, ich bin alkoholkrank und lebe nun ein alkoholfreies Leben. Dadurch fallen mir solche gesellschaftlichen Auffälligkeiten zum Thema besonders ins Auge. Was kann man da tun, um nicht ständig mit Alkohol konfrontiert zu werden? Selbst wenn ich mich zu Hause einschließe, dürfte ich ja nicht den Fernseher anmachen, denn da wird ja auch für Alkohol geworben oder es kommen Sendungen, wo Alkohol getrunken wird.

  • sollte man die Alkoholwerbung verbieten?
  • sollten die Medien mehr darauf achten, weniger trinkende Menschen zu zeigen?
  • reicht die Aufklärung über die Gefahr von Alkohol?
  • sollten Warnhinweise auf alkoholische Getränke, wie bei Zigaretten?

Ich mache mir halt so meine Gedanken, was man in der Gesellschaft ändern könnte, denn meiner Meinung braucht man keinen Alkohol zu leben. Er ist eine Droge, wo Menschen daran kaputt gehen und auch an den Folgeerkrankungen durch den Alkoholkonsum sterben können.

Ambulante Psychotherapie in Wittenberg

Bei der Psychologensuche bin ich auf diese Seite gekommen und möchte mein Anliegen auch gerne mal beschreiben.

  • Ich bin Alkoholiker und das schon seit vielen Jahren
  • Ich habe schon ein paar stationäre Entgiftungen gemacht
  • Eine Langzeittherapie hat ein Jahr Abstinenz gebracht

Leider wurde ich wieder rückfällig, denn ich habe nicht wirklich etwas an meinem Leben geändert, sondern einfach nur nicht getrunken.

Auch den Rat, mir eine Nachsorge bei einem Psychologen zu suchen oder eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, habe ich nicht beachtet.

So hat es dann mit einem Bier wieder angefangen und nach und nach hat sich der frühere Alkoholkonsum wieder eingeschlichen. Ob ich im Unterbewusstsein vielleicht das kontrollierte Trinken erreichen wollte, keine Ahnung.

Nun stehe ich wieder da, wo ich vor vielen Jahren schon war und bin keinen Schritt weiter gekommen. Jetzt möchte ich es mit einer ambulanten Psychotherapie in Wittenberg, meinem Heimatort, versuchen. Bei der damaligen Langzeittherapie habe ich nämlich gemerkt, dass ich mich dort in der Therapieeinrichtung zwar sicher fühlte, aber als ich dann nach Hause kam, alles wieder beim alten war.

Ich fühlte mich alleine gelassen, obwohl ich ja den Ratschlag bekommen habe, mir weitere Hilfe zu suchen. Die ganze innere Sicherheit und mein Selbstvertrauen waren auf einmal nicht mehr da.

Die Probleme meiner Arbeitslosigkeit und das soziale Umfeld, also meine Freunde, waren ja noch immer da. Aus Wittenberg wegziehen wollte und will ich auch heute noch nicht, denn es ist meine Heimat.

Das ich etwas in meinem Leben ändern muss, was nicht nur meinen Alkoholkonsum betrifft, habe ich nun verstanden. Ich möchte das mit einer ambulanten Psychotherapie in Angriff nehmen.

Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Erfahrungen schreiben, wie so eine Psychotherapie bei einem Psychologen abläuft?

Suchtbehandlung in Magdeburg

Irgendwann muss ich ja mal anfangen, denn ich denke, alleine schaffe ich es nicht, mich aus meiner Alkoholsucht zu befreien. Deshalb möchte ich mir hetzt eine Suchtbehandlung in Magdeburg suchen. Ich kämpfe schon seit Jahren und werde immer wieder rückfällig, wenn ich es denn mal geschafft habe, eine kurze Zeit ohne Alkohol zu sein. Solche Trinkpausen zeigen mir aber, dass e doch gehen muss. Während der alkoholfreien Tage fühle ich mich auch körperlich besser und mein schlechtes Gewissen wegen dem Alkoholkonsum ist weg.

Schlechtes Gewissen wegen Rückfall

Leider verstärken sich diese Gefühle wieder, wenn ich wieder einen Rückfall hatte. Im Grunde genommen, kann ich noch nicht mal davon sprechen, rückfällig geworden zu sein, denn dazu müsste ich ja erst einmal länger ohne Alkohol leben. Das habe ich bisher noch nicht geschafft.

Ich habe ein schlechtes Gewissen meiner Familie gegenüber, weil ich immer wieder sage, diesmal schaffe ich es und werde mir ein alkoholfreies Leben aufbauen. Meine Familie unterstützt mich auch, aber ob sie mir noch lange vertrauen, dass ich es jemals schaffen werde?

Sie haben schon so viel mit mir durchgemacht und ich habe sie immer wieder enttäuscht, wenn ich dann doch wieder Alkohol getrunken habe. Wir leben alle in Magdeburg und da spielt sich auch mein ganzes Leben ab. Auch meine langjährigen Freunde leben hier, die teilweise auch sehr viel Alkohol trinken. Ob sie auch abhängig sind, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich merke es nur bei mir, dass ich immer mehr abrutsche. Ich muss mich auch öfter krankschreiben lassen, weil es mir wegen dem Alkohol schlecht geht und ich deswegen nicht arbeiten gehen kann.

Behandlung der Sucht in Magdeburg

Da ich mir jetzt professionelle Suchthilfe suchen möchte, habe ich folgende Gedanken:

  • ich spreche ehrlich mit meinem Arzt, der mich eh schon öfter wegen meinem Alkoholkonsum angesprochen hat
  • mache einen Alkoholentzug um den körperlichen Druck zu beenden
  • danach suche ich mir eine Suchtbehandlung in Form eines Psychologen in Magdeburg

Gedanklich mache ich öfter solche Pläne, aber bei der Umsetzung hapert es dann. Vielleicht könnt ihr mir ja Tipps geben, wie ich mich selbst besser motivieren kann, um mich so einer Suchtbehandlung auch wirklich zu unterziehen.

Ich möchte endlich auch mein Leben so führen können, wie normale Menschen, die nicht alkoholsüchtig sind.

Sozialanamnese bei Alkoholkranken

Bei alkoholkranken Menschen ist ja das soziale Umfeld auch oft danach ausgerichtet, dass es andere Menschen beinhaltet, die auch gern Alkohol trinken. Da kann man ja nicht von einer guten Sozialanamnese reden.

Nun habe ich wegen meines Bruders mit einem befreundeten Suchttherapeuten gesprochen, der es für eine dauerhafte Nüchternheit auch für notwendig hält, dass Alkoholkranke auch ihr soziales Umfeld verändern sollten.

Dazu gehört dann eben:

  • neues Freundeskreis, wo es nicht um den Konsum von Alkohol geht
  • neue Freizeitinteressen, die eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglichen
  • Kontakt zu Menschen, die bei der Nüchternheit helfen

Mein Bruder ist da nicht so sehr von begeistert, obwohl er seine Alkoholkrankheit eingesehen hat und auch nun im Krankenhaus zur Entgiftung ist. Auf seinen Freundeskreis möchte ich aber nicht verzichten, weil seine Freunde teilweise seit seiner Jugend kennt. Irgendwie kann ich das verstehen, obwohl ich der Meinung bin, dieser Freundeskreis besteht nur deshalb, weil sie zusammen immer Alkohol trinken können. Von solcher Gruppendynamik hat man ja schon sehr viel gehört. Möchte man dazugehören, muss man eben mitmachen.

Ich denke, Freunde von trockenen Alkoholikern sollten Rücksicht auf die Nüchternheit des Freundes nehmen und ihm nicht zum trinken noch verleiten.

Bei der Sozialanamnese wurde das auch mit meinem Bruder bei einem Gespräch mit einem Psychologen besprochen, aber er ist da eher uneinsichtig, weil er denkt, damit seine Freunde zu verraten.

Sozialanamnese verändern

Nun haben wir ihm vorgeschlagen, dass er nach der Entgiftung erst einmal zu uns ziehen kann. Das hätte den Vorteil:

  • dass er unter der Aufsicht von mir und meinem Mann wäre
  • dass er zwangsläufig von seinen Freunden weg wäre, da wir in Magdeburg leben und mein Bruder bisher in Wittenberg wohnte
  • wir auch einen großen Freundeskreis haben, der aber nicht den Alkoholkonsum in den Vordergrund stellt

Eine Veränderung der Sozialanamnese hätte das ja dann auf jeden Fall zur Folge. Für sein zukünftiges Leben wäre es ja nur von Vorteil, denn auch beruflich und gesellschaftlich insgesamt muss es ja Lebensveränderungen geben, die ihm wieder viel Selbstvertrauen geben können. Vielleicht kann man auch noch einen ambulanten Therapeuten zur Stärkung des Sendungsbewusstseins hinzuziehen.

Darüber können wir ja später noch mit meinem Bruder reden.

Ich wollte hier nur erst einmal Erfahrungen einholen, ob wir mit den von uns vorgeschlagenen Idee eine Veränderung seiner Sozialanamnese bewirken können? So eine Sozialanamnese wird ja wohl von einem Arzt geschrieben und im jetzigen Zustand würde diese wohl eher sehr schlecht ausfallen.